Da man wohl alle Horror-Klassiker der 80-ger wieder verwurstet will, steht schon das nächste Remake in den Startlöchern:
“A Nightmare on Elm Street” soll uns nächstes Jahr das Fürchten lehren.
Der Trailer steht seit kurzer Zeit online,was man davon halten soll, bleibt wohl Jedem selber überlassen. Das eingeblendete “from Producer Michael Bay” ist schon sehr verdächtig und verheißt wohl nix Gutes. Dass man einen Musikvideo-Regiesseur verpflichtet hat, macht´s au net besser. Und ohne Robert Englund kann´s schon mal gar nix werden!
So, Leute. Nach der Sommerpause (eher unbedacht in die Länge gezogen) habe ich heute einen, ich nenn´s mal, kafkaesken Thiller für euch, nämlich “The Machinist” (USA/Spanien, 2003), der unter dem deutschen Titel “Der Maschinist” am 01.1um 23.15 im WDR als Free-TV-Premiere läuft.
Trevor Reznik (gespielt von Christian Bale) hat seit einem Jahr nicht mehr geschlafen, er hat keinen Appetit und wiegt nur noch 45 Kilo.Ausgezehrt bis auf die Knochen, geht er seiner montonen Arbeit in einer Metallfabrik nach – und verursacht durch eine Unachtsamkeit einen Unfall, bei dem ein Kollege seinen Arm verliert.Für den schlaflosen Maschinisten beginnt ein Albtraum, der sich aus purer Angst speist und aus dem es kein Erwachen gibt…
In seiner Machart bezieht sich Regiesseur Brad Anderson auf Leute wie David Lynch und Alfred Hitchcock, denn ´The Machinist´ ist eine peride Gratwanderung zwischen Irrsinn und Realität. Jeder Charakter,auch die Nebenrollen, sind liebevoll gezeichnet und wirken absolut authentisch in Ihrer Darstellung. Allen voran Christian Bale, der – nicht nur aufgrund seiner drastischen Abmagerung – dem Zuschauer ständige Schauer über den Rücken jagt. Man spürt seinen ständigen qualvollen und zerbrechlichen Zustand zwischen Wach und Halbwach, zwischen Realität und Realitätsverlust.
Das hier ist ganz großes Kino!
Der Serienkiller mit der Eishockeymaske bekommt mal wieder einen Auftritt im TV: am 14.07 flimmert um 22.00 Uhr auf Das 4. der 8. Teil der nicht endenwollenden Slasher-Reihe über die Bildschirme:
Freitag der 13. – Todesfalle Manhatten (Friday the 13th Part VIII: Jason takes Manhatten; USA, 1989)
Durch ein Starkstromkabel wird Jason, der im 7. Teil im Crystal Lake ein nasses Grab gefunden hat, wiederbelebt. Sogleich geht er wieder seiner Arbeit nach, diesmal schwingt er sich allerdings auf ein Ausflugsschiff, auf dem eine Schulklasse samt Lehrer in Richtung New York unterwegs ist. Klar, dass sowas ein gefundenes Fressen für Jason ist. Als man den Kaptain tot auffindet und man einige Klassenkameraden vermisst, keimt so langsam der Verdacht auf, dass an Bord etwas nicht stimmt. Per Rettungsbot kommen die Überlebenden in Manhatten an, wo Jason schon mit der Machete wartet. Der Showdown kann beginnen…
Der 8. Teil ist schon ein wenig Etikettenschwindel: denn die meiste Zeit tobt sich Jason auf dem Boot aus und erst die letzten 20 Minuten macht er dann New York unsicher. Also von wegen ´Jason takes Manhatten´. Der Bodycount ist erstaunlich hoch, allerdings auch recht blutleer, denn man wollte wohl ein R-Rating bekommen. Da Das 4. höchstwahrscheinlich die FSK16-Fassung ausstrahlen wird, ist von den Morden nicht mehr viel zu sehen. Nur was für Leute, die Jason lieben oder die den Teil noch nicht gesehen haben, denn auch die schauspielerischen Leistungen und die Dialoge sind auch nicht die Besten, um´s mal vornehm auszudrücken.
Wünschenswert wäre auf jeden Fall mal einen anderen Freitag der 13.-Film im TV. Nur immer den 1.Teil, den 8. und das Crossover Freddy vs. Jason zu senden, ist auch öde.
Ende Mai startete in den Kinos das Remake zum Kult-Slasher “My bloody Valentine” (siehe auch hier). Wer im Kino war und nun den Film mit dem Orginal vergleichen will oder wer sich eh nur an die Orginalfilme hält (auch wenn die Filmindustrie was anderes behauptet: die Remakes sind im Vergleich (fast) alle kacke!), der hat am Samstag Abend, den 04.07., die Gelegenheit dazu. Das 4. sendet den “Blutiger Valentinstag” (USA/Kan,1981) um 22.20 Uhr.
Story: Vor 20 Jahren starben bei einem Grubenunglück im Kaff Valentine Bluffs 5 Männer. Schuld an dem Disaster waren 2 Steiger, die den Stollen zu früh verliessen, um beim Valentinstanz ordentlich abzuschwofen. Nun soll wieder ein Tanzabend am 14.2 stattfinden. Leider hat da jemand mit einer Spitzhacke was dagegen…
Die Meinungen zu diesem Werk von Regisseur George Mihalka gehen sehr auseinander: für manche ist es ein unbeutsames Filmchen in der damals aufkommenden Slasher-Welle (so beschrieb das Magazin Cinema den Film als „total plump, eklig und nur effekthascherisch“), für andere ist es Kult,Quentin Tarantino erklärt ihn gar zu seinem Lieblings-Slasher. Also, ansehen und selbst entscheiden.
Da der Film um kurz nach 22 Uhr startet, ist eine FSK-16 Fassung angekündigt. Allerdings hat Das 4. bei den letzten Sendeterminen, die zur selben Tageszeit erfolgten, die FSK 18 – R-Rated-Fassung gesendet. Denke mal, dass es am Samstag ähnlich sein wird.
Für die kurzentschlossenen Asia-Fans unter euch bietet der WDR morgen, Donnerstag, den 02.07, um 23.15 Uhr die Actiongroteske “Postman Blues” (Posutoman burusu; Japan, 1997) an.
Postbote Sawaki (Shin’ichi Tsutsumi) stellt seinem altem Schulkameraden Noguchi (Keisuke Horibe) Post zu. Noguchi ist in der Zwischenzeit ein Yakuza und wird von der Polizei überwacht. Diese nimmt an, bei Sawaki würde es sich nun ebenfalls um einen Verbrecher handeln und heftet sich dem ahnungslosen Mann an die Fersen. Das Schicksal nimmt seinen Lauf, als Sawaki sich in die krebskranke Sayoko verliebt und bei einem Besuch im Krankenhaus auch noch den Auftragskiller Joe kennenlernt…
Diese völlig durchgeknallte aber dennoch sehr liebenswerte Geschichte gehört zum abgedrehtesten, was je eine Kinoleinwand gesehen hat. Postman Blues überzeugt aber nicht nur durch seine brillanten Einfälle und unglaublich komischen Situationen, wie z.B. der Wettstreit der besten Killer der Welt, sondern auch durch eine ausgiebige und liebevolle Charakterisierung der Figuren. Kultregisseur Sabu nimmt sich viel Zeit, die sich zwischen Sawaki und Sayoko langsam entwickelnde Liebesgeschichte eingehend zu beschreiben. Der Film hält so perfekt die Waage zwischen ruhigen Momenten und Tempoausbrüchen und hängt zu keiner Sekunde durch. Highlight ist die furiose Fahrradverfolgungsjagd am Schluss.
Tierhorror-Fans mit einem (leichten) Hang zum Trash werden sich freuen, denn TV-Zombie sagt für das kommende Wochenende einiges Interessantes vorraus.
Am 20.6. um 12.45 Uhr infiziert eine außerirdische Lebensform ein ausgestopftes “Mammut” (Mammoth; USA,2006) auf RTL2. Dieses erwacht prompt zum Leben und terrorisiert das Ami-Städtchen Blackwater. Den Special Agents Powers und Whitaker bleibt nur wenig Zeit, um das Urtier zu fangen. Unterstützt werden sie vom Kurator des Museums, der sein Lebenswerk zerstören muss, um seine Tochter zu schützen.
Klingt nach nem typischen TV-Tierhorror-Trash und ist es auch! Es sei noch angemerkt, dass Summer Glau die Tochter des Kurators spielt. In der Nacht von Samstag auf Sonntag folgt um 02.40 Uhr die Wiederholung.
Am kommenden Sonntag Abend gibt´s auf RTL2 dann Fisch! “Snakehead – Der Schrecken aus dem See” (Snakehead terror; USA/Kanade, 2005) sucht zur Primetime um 20.15 Uhr eine verschlafene Kleinstadt heim. Dazu das übliche Personal: ein Sheriff (Bruce Boxleitner – mein Gott, der kriegt auch nix mehr auf die Reihe), eine tapfere Biologin plus ein paar Ignoranten, die nur um den Profit fürchten.
Nur was für ganz Harte! Der Stuss wird übrigens Mittwoch, den 23.06. um 03.05 Uhr wiederholt.
Am Montag, den 22.06., ist James Cameron´s Regie-Debüt “Piranha II” (Piranha II:The spawning; USA/I, 1981) um 20.15 Uhr auf Das Vierte zu bestaunen.Wenn man den Film so sieht, finde ich es schon erstaunlich, dass aus ihm noch ein so bedeutender Regisseur geworden ist. Sein Film um die vom Militär gekreuzten Piranhas, die nun auch fliegen (!) können, ist Trash, wie er im Buche steht. Wer´s nicht glaubt, der soll sich nur mal den angehängten Trailer ansehen. Cameron schiebt die Schuld an dem miesen Film übrigens auf die Produzenten.
Zum Abschluss des Tierhorror-Wochenendes hat Tele 5 noch am Montag um 22.00 Uhr “Die Insel der Ungeheuer” (The food of the gods; USA, 1976) im Gepäck. Wie man am Orginal-Titel erkennen kann, ist es eine Verfilmung eines Romans von H.G. Wells (Die Riesen kommen!). Wie man am Trailer sehen kann, wird der Film der Vorlage in keinster Weise gerecht. Billige Tricks, ungelenke Schauspieler (Marjoe Gortner, Pamela Franklin, Ralph Meeker), öde Dialoge, kurzum, genau das Richtige für diesen Blog. Regisseur Bert I. Gordon schafte es übrigens mit 8 seinen Filmen ins Mystery Science Theater 3000 zu kommen. Muss ihm wohl auch erst einer mal nachmachen!
Wie die Überschrift schon vermuten läßt, möchte ich euch heute einen Mann vorstellen, der leider trotz zahlreicher Filme, die auf jeden Fall Kultcharakter besitzen, auch in Deutschland kaum bekannt ist: die Rede ist von Ted V. Mikels.
Mikels, geboren 1929, begann seine Karriere nach dem 2. Weltkrieg als Schauspieler und Stuntman, auch als Kameraman war er tätig. Privat war Mikels sehr exzentrisch. So residierte er bis zu seinem Umzug nach Vegas Mitte der 90er in einem Schloss in der Nähe Hollywoods, zusammen mit seinen zahlreichen Schlossdamen!
Einer seiner ersten Filme ist der legendäre “The Astro Zombies” (USA, 1968; in Deutschland: “AstroZombies – Roboter des Grauens”). Dieser Film ist ein heißer Anwärter auf den schlechtesten Film aller Zeiten (Aufgepaßt, Ed Wood)! Eine Trash-Hommage an die Paranoia-Filme der 50er Jahre mit John Carradine und Tura Satana in den Hauptrollen.
Grundzüge der “Handlung”: Gedankenübertragungs- und Gedankenkontrollexperimente, einen solarbetriebenen Killer-Zombie mit technologisch modifiziertem Körper, Bikini-Babes, Blut, eine mordlüsterne mexikanische Spionin, einen verrückte Wissenschaftler, Bikini-Babes, nuschelnde CIA-Agenten, eine schöne Frau als Zombie-Lockvogel, einen buckligen stummen Gehilfen, ein geheimes Labor mit blinkenden fiependen Apparaturen in einem Keller.
Am geilsten ist die Szene, in der der AstroZombie – der ja wie erwähnt von Solarzellen betrieben wird - sein Akku aushaucht und sich daraufin die ganze Zeit eine Taschenlampe vors Hirn hält, um seinen Antrieb wieder zu speisen. MUSS man gesehen haben!
1971 dreht Mikels seinen nächsten Film, “The Corpse Grinders”, hierzulande bekannt unter dem Namen “Die Leichenmühle”. Und auch das ist ein Meisterwerk des schlechten Geschmacks mit einer unglaublichen Sammlung der kuriosesten Typen vom fröhlichen Bestatterduo bis hin zum leichengeilen Kleinunternehmer. Im Film werten 2 Katzenfutterhersteller ihre Produkte mit Menschenfleisch auf. Mittels der Leichenmühle werden die Toten zu Gehacktem verarbeitet. Leider hat das Futter eine Nebenwirkung. Die Katzen sind nun scharf auf Menschenfleisch und fallen auch lebendige Exemplare an (die Katzen wurden am Set aus dem Off in Richtung Kamera geworfen!). Der Film lebt von seiner schmuddligen, morbiden Atmosphäre und war damals finanziell ein Riesenerfolg bei 47.000$ Kosten.
Ein Jahr später kam seiner nächster Film mit dem reisserischen Titel “Blood Orgy of the She-Devils” (USA, 1972; dt. Titel: “In den Krallen der Satanstöchter”) in die Kinos. Wie auch schon in “The Corpse Grinders” wurde hier aus Kostengründen auf großartige Settings und gelungene Effekte weitgehend verzichtet, z.B. bestehen die Orgien darin, dass ein paar spärlich bekleidete She-Devils in einer Art Hexen-Jazztanz-Formation ein paar männliche Ritualopfer abstechen dürfen.
Trotzdem macht “Blood Orgy…” – wie bei allen Mikels Werken üblich – richtig Spaß. Das liegt größtenteils an der dümmlichen Geschichte, die rücksichtslos so ziemlich alles verwurstet, was nur annähernd mit schwarzer Magie, Hexerei, Reinkarnation und Exorzismus zu tun haben könnte.
In den folgenden Jahren wandet sich Mikels mehr und mehr dem Action-Adventure-Genre zu, wobei kämpfende Frauen ihm es besonders angetan haben. Erwähnenswert ist hier der Film “The Doll Squad” (USA, 1974), die wohl Aaron Spelling zu seiner kurz darauf abgedrehten Serie “Charley´s Angel/Drei Engel für Charley” animiert hat. Geld hat Mikels jeden Falls keins dafür gesehen.
Seit 2003 leitet Mikels das TVM-Studio in Nevada und hat inzwischen auch seine 2 bekanntesten Werke fortgesetzt: “The Corpse Grinders 2″ und “Mark of the Astro-Zombies”. Leider sind diese Perlen bis jetzt noch nicht zu mir vorgedrungen – aber ich hoffe, dass sich nicht allzu viel geändert hat.
Seit einiger Zeit bietet das Videoportal myvideo.de einen neuen Service an: unter der Rubrik `Filme` kann man sich einen kompletten Filme per Stream gratis anschauen. Das Ganze ist finanziert über Werbung, die zwischen dem Film, wie auf den privaten Fernsehsendern, geschalten wird. Das Angebot ist noch überschaubar, aber durchaus ansehlich. So stehen z.B. “American History X”, “Chasing Amy”, “Düstere Legenden”, “The 6th day” oder auch einige Folgen von “Saber Rider” online. Die Qualität ist auch ganz brauchbar, sodass sich ein Besuch durchaus lohnt. Leider gibt es bis jetzt keine FSK-18 Filme, bzw. es sind gekürzte Versionen gestreamt, wie z.B. bei “Blade” oder “Dawn of the dead”. Die Movies mit dem FSK-16-Siegel lassen sich aus Jugendschutzgründen nur am 22 Uhr abspielen.
Trotzdem ein Schritt in die richtige Richtung, würde ich sagen.
Die Horror-Remake-Welle reisst nicht ab (siehe auch hier) – in Kürze starten wieder 2 Neuverfilmungen im Kino.
Bereits seit gestern, den 20.05., läuft “My bloody Valentine 3D” in den Lichtspielhäusern.
Die Handlung des Films wurde an sich dem bei uns eher unbekannteren Orginal “Blutiger Valentinstag” (My bloody valentine; USA, 1981) entnommen: im Städtchen Harmony sterben bei einer Explosion vier Bergarbeiter. Am darauffolgenden Valentinstag erwacht Harry Warden (Richard John Walters), der das Unglück überlebt hat, aus dem Koma und metzelt noch am selben Tag 22 Menschen nieder. Anschließend verschwindet er schwer verletzt in einem verlassenen Stollen. Zehn Jahre später kehrt Tom Hanniger (Jensen Ackles), der für das Grubenunglück mitverantwortlich war und Warden bei dessen Amoklauf nur knapp entwischt ist, in seine Heimat zurück, um mit dem Verkauf der Mine einen endgültigen Schlussstrich unter seine Vergangenheit zu ziehen. Doch schon kurz nach seiner Ankunft wiederholt sich der Albtraum: Erneut ermordet ein maskierter Täter zahlreiche Bewohner Harmonys mit einer Spitzhacke. Für Sheriff Axel (Kerr Smith), der inzwischen Toms frühere Freundin Sarah (Jaime King) geheiratet hat, zählt der Zurückgekehrte zu den Hauptverdächtigen…
Ich glaube mal, man darf weder oscar-verdächtige Schauspieler/Dialoge noch ein vor Logik strotzendes Drehbuch erwarten. Hier geht´s hauptsächlich ums kreative und blutige ins-Jenseits-befördern, das mit dem 3D-Effekt sicher noch verstärkt wird. Also nicht zu viel erwarten.
Eine Woche später, am 29.5., kommt mal wieder ein obligatorische US-Remake eines erfolgreichen Asia-Gruselstreifens ins Kino, “Der Fluch der 2 Schwestern”.
Anna (Emily Browning) kommt nach längerem Aufenthalt in der Psychiatrie zurück in das Haus ihres Vaters, wo bereits ihre Schwester Alex (Arielle Kebbel) auf sie wartet. Die Mutter der beiden Schwestern ist gestorben und der Vater hat seine neue Freundin (Elizabeth Banks) ebenfalls in das Haus eingeladen. Es beginnt ein Machtspiel zwischen der “Stiefmutter“ und den zwei Schwestern. Als dann auch noch unheimliche Dinge im Haus ihr Unwesen treiben, wird klar, dass es unerledigte Dinge in der Vergangenheit gibt…
Das Orginal “A tale of two sisters” (Janghwa, Hongryeon; Südkorea 2003) ist nach Ansicht vieler Kritiker der bis dato beste koreanische Horrorfilm und der einzige, der es in die US-Kinos geschafft. Versatzstücke aus Geisterfilm, Drama, Mystery, Psychospiel und nicht zuletzt Horror wurden zu einem überzeugenden und partiell überwältigenden Gesamtwerk vereinigt. Was davon in dem Remake erhalten bleibt, wird sich zeigen.
Wer wie ich seine Kindheit in den (goldenen) 80-gern verbracht hat, saß sicher immer gebannt am Fernseher, wenn Filme des schlagkräftigen Duos gezeigt wurden. Die Rede ist natürlich von Bud Spencer und Terence Hill.
Die 2 haben mir mit ihren Komödien damals wie heute viele Stunden Unterhaltung geschenkt. Auch einzeln haben sie zahlreiche Filme gedreht – während ich aber denen von Terence Hill meistens weniger was abgewinnen konnte (wie z.B. “Der Supercop” oder “Renegade”), fand ich die meisten Bud-Spencer-Movies genauso geil wie diejenigen, die sie zusammen gedreht haben. Wiederholt wurdenn sämtliche Filme schon unzähligen Male, warum also dieser Artikel?
An Christi Himmelfahrt, also am 21.05., bringt Kabel 1 ab 10.45 Uhr die “Plattfuß”-Reihe um den Kommissar Manuele Rizzo (Bud Spencer) und seinen Assistenten Caputo – und zwar alle 4 Teile – am Stück!
Wenn das kein Grund ist, in nostalgischen Errinnerungen zu schwelgen. Freuen wir uns daher mit “Sie nannten ihn Plattfuß“ (Piedone lo sbirro; 1974), “Plattfuß in Hongkong“ (Piedone a Hong Kong; 1975), “Plattfuß In Afrika“ (Piedone l’africano, 1977) und “Plattfuß am Nil” (Piedone d´Egitto, 1979) auf knapp 8 Stunden Komik und Keilereien.
Der geplante 5. Teil wurde nicht mehr unter dem Plattfuß-Gesichtspunkt verfilmt, sondern wurde abgeändert wieder mit Terence Hill gedreht.
